Dipl.Ing.in Neslihan TURAN-BERGER

Stadtplanerin und Diversitätsexpertin

(Ehrenamtliche) Mentorin und Unterstützerin des Kindergartens - PHILOKIDS

 

BERUF & LEBEN

Neben meiner langjährigen Tätigkeit im Bereich der nachhaltigen Stadtplanung und Wohnbau beschäftige ich mich mit Themen wie z.B.: Bildung, Menschenrechte, Kinderrechte, Frauenrechte, Diversität und Antirassismus.

 

ZUGANG ZUM KINDERGARTEN UND PHILOSOPHIEREN MIT KINDERN

Die Kinder sind eine große Bereicherung in meinem Leben. Als zweifache berufstätige Mutter weiß ich, wie wichtig qualitätsvolle Kindergärten in einer Großstadt wie Wien sind und welche Rolle sie für die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben spielen. 

Während meiner Karenzzeit habe ich geringfügig am EU-Projekt EQUAL: „karenz und karriere“ gearbeitet, um gemeinsam mit Kindern bedarfsorientierte, zeitgemäße und innovative Visionen zu entwickeln

Seit mehr als 8 Jahren bin ich als Elternvertreterin in verschiedenen Funktionen und Ebenen aktiv. beispielsweise in der Schule meiner Kids, im Stadtschulratskollegium und als Obfrau der Kinder- und Elternplattform GRÜNSCHNABEL Wien. 

 

Ich war Initiatorin mehrerer schulpartnerschaftlicher Projekte, wie z.B.: 

·      Philosophieren mit Kindern - OVS Zeltgasse, 1080 Wien RG/ WRG Feldgasse, 1080 Wien

(Kooperationspartner: Schuldirektion, Akademie Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen, Arbeiterkammer Wien)

·   Schulhofgestaltung - OVS Zeltgasse, 1080 Wien

(Kooperationspartner: Arbeitsgruppe Hofgestaltung, Schuldirektion, Bezirksvorstehung 1080 und Magistrat der Stadt Wien)

 

Ich wünsche dem hochkarätigen PHILOKIDS-Team 

einen tollen Start und viel Erfolg!

Werner Weber

Hundert Jahre nach der Republikgrüdung, nach Schönbrunner Kreis und Schule im Roten

Schönbrunn und auch nach der Gründung der Kinderrepublik, in deren Mittelpunkt Felix Kanitz stand, und 50 Jahre nach 1968, dem Jahr in dem ich mich aufmachte zu einem der weitgehend unbeachteten Pioniere der Alternativpädagogik in Wien zu werden, schreib ich als Veteran ein paar Zeilen zu den Erfahrungen aus den vergangenen fünfzig Jahren:

1968 saß ich im Audimax in der Vorlesung zur Entwicklungspsychologie von Prof. Bayr- Klimpfinger und trug in eine Stricherlliste ein, dass in ihren Ausführungen zu den Beziehungen junger Kinder in einem Semester 761 mal Mutter und nur 4 mal Vater vorkam. Damals begann die Pädagogik erst mit dem Schuleintritt, alles zuvor war Entwicklungspsychologie. Männer konnten keine Ausbildung zum Kindergärtner machen, der erste Mann klagte vor dem Verfassungsgericht, bekam Recht und die Kindergartenbildungsanstalt 10 Jahre Zeit ihre Toilettanlagen umzubauen (Im SchulG vorgeschrieben). Im Umfeld von Günther Nennings Neuem Forum wurde das Erste Wiener Kinderkollektiv ..... ......

So beginnt mein Selbstdarstellungstext, nach der Aufforderung:“Schreibst ein paar Zeilen für unsere Website“, den ich hier abbreche, bevor er zehn Seiten lang wird und verrate nur so viel:

Habe Erfahrungen sammeln können in Alternativpädagogik (insb. Freinet), Anti- Pädagogik, verschiedenen reformpäd. Ansätzen.( war beim Re-Import von Montessori aus Ecuador (Maurice und Rebeca Wild) und der Etablierung in Österreich dabei und bin dabei auch auf Piklerpädagogik gestoßen und habe mich dann mit Montessori („klassisch“und Kaul) beschäftigt,bin vertraut mit Elternverwaltung und Mitarbeitermitbestimmung. War bei der Gründung des Amerlinghauses, der dortigen Kindergruppe,der ersten Wiener „Alternativschule“ und des Dachverbandes der elternverwalteten Kindergruppen dabei. War dabei bei Arena, WUK,Gassergasse, Kinderhaus Hofmühlgasse .....Habe die erste Kindergruppenbetreuer Ausbildung in Wien organisiert und als Tutor begleitet und habe dabei mit wichtigen Fachleuten (insb.Heide Lex Nalis) versucht Alternativpädagogik und Kindergartendidaktik einander näher zu bringen.War Betriebsrat im Uni-Kindergarten. Habe Reggio,, Psychoanalytische Pädagogik und natürlich auch Summerhill immer im Auge behalten – Potenzialentfaltung( Hüther) war auch nicht zu übersehen., Authentische Pädagogik nicht zu vergessen. Gerne erinnere ich mich noch an die Initiative mit Prof., Cermak zur Gewaltfreien Erziehung. Schwerpunkte waren auch immer Männer in Kindergarten und Krippe, die Gruppenfähigkeiten noch sehr junger Kinder. und Konzepte für Outdoor-Aktivitäten und Mobilität,

Aktuelle Interessen sind zB: Solidarische Landwirtschaft und Ökonomie, Gemeinschaftsgärten und Lebensmittelkooperativen, Lernbegleitung und Tagungen, Studien und Workshops. Einige dieser Erfahrungen und andere, die hier keinen Platz mehr fanden, möchte ich bei Bedarf in den Kindergarten einbringen um ein liebevoll achtsames ZUSAMMEN WACHSEN im DIALOG zu fördern. 

Mag. Alexander Schmölz

Alexander Schmoelz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für 

Bildungswissenschaft und Lektor am Zentrum für LehrerInnenbildung der 

Universität Wien. Er forscht und lehrt im Bereich der Didaktik mit 

besonderen Fokus auf Medien, Ko-Kreativität und Inklusion. Neben seiner 

Forschungs- und Lehrtätigkeit ist er seit 10 Jahren in Projekte der 

Universität Wien, des Bundesministeriums für Bildung und der 

Europäischen Union involviert in denen es um Digitalisierung von 

universitärer und schulischer Lehre und um die Förderung von digitalen 

und didaktischen Kompetenzen geht.


 

 

 Sergii Kauk

Grafik und Webdesign

Foto Credit @Christian Volek